beim bassena-tratsch im REIGEN
...des glaubst jetzt net, sie hot JO gsogt !! murgn mocht's mar aa so an gflochtanan ...
...ruhige gewässer sind tief...
...bin zwar der mit abstand jüngste, aber sicher nicht der leiseste...
he ha ho ha !! ...und mi kann sowieso nix erschüttern, no net amal a stromausfall... comprende ??!!!
he ha ho ha !! ...und mi kann sowieso nix erschüttern, no net amal a stromausfall... comprende ??!!!
...in der ruhe liegt die kraft, in der ruhe...
...in der ruhe liegt die kraft, in der ruhe...

... und, wann und zu welchem konzert kommst DU !?

...soderla, im13er jahr hättma die ersten testballons steign laß'n... konzerte im STELLWERK XII, in der LOCAL-BAR und im REIGEN, von gig zu gig mit kurskorrekturen und immer wieder neuen titeln... ein tastenmann ist uns unterwegs abhanden gekommen, dafür ein neuer, sehr firmer nachgewachsen... nach und nach kristallisiert sich der weg heraus...

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seit anfang juli 2014 haben wir einen neuen frontmann (MR.AB) und im zuge des "umbaus" auch eine reihe neuer titel... super jahr alles in allem !

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2015 startet mit einer wiederkehr ins LOCAL in der spittelau und setzt sich im EVENT Cafe am opernring (kommt 2015 als weiterer "wiener" spielort hinzu) fort... und im sommer die erste TV -apearance: mulatschag-rock-summer-special, ende august im OKTO-TV ! 

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2016 steht an,

die ZUCKERFABRIK in enns und die SPINNEREI in traun, sowie das REPLUGGED in wien 8 und das SUB in wr.neustadt sollen zu unseren bevorzugten spielorten dazustoßen, mal sehen wer noch...

 

das sparkling brut team


http://blues.at  ... konzertberichte

 

Sparkling Brut, 31.10.2014, Reigen

 

Den letzten Tag des “25 Year Festival” im Reigen gestaltete die nicht allzu oft auftretende Band Sparkling Brut. Im Programmheft des Reigen wird man informiert, daß seit 2013 die Musiker, die schon seit 1970 in diversen Bands auftraten, sich nun in der neuen Sparkling Brut zusammengefunden haben. Da mag es jedenfalls angemessen sein, die Akteure im aktuellem Umfeld vorzustellen:

Andi Bauer (voc., harp) kennt man aus der Vienna Blues Affair, der Greyhound Gang, Bauer und Durst Band. Es gibt wohl keinen andere Persönlichkeit in dieser Musikbranche mit einer so markanten Stimme . Man mag sie als rauchig, als hart, als leicht guttural, als kraftvoll, als leidenschaftlich, als rockig, ja gelegentlich als dramatisch bezeichnen. Ausreichend ist das allemal nicht. Der Facettenreichtum läßt sich verbal nicht fangen. Aber eine gute Stimme ist dem bloßen Wort ja sowieso immer überlegen. Und das wiederum macht ja den Reiz des Singens aus.

Alex Munkas (dr.): u. a. waren Chaos de Luxe, Erika Pluhar Band, Peter Cornelius, Minisex seine Arbeitsplätze. Keine Frage, Munkas ist die Musikerbühne in persona. Er gibt nicht nur den Takt an, er ist unverzichtbar für pointiertes Interpretament, von ihm geht das Startzeichen zur Steigerung von Ausdruck, Nachdruck und impressive Präsenz aus. Ein herrlicher Genuß ist seine unfaßbar variantenreiche Einleitung zu exakten Songschlüssen. Man ertappt sich bereits bei der zweiten Nummer dabei, wie man darauf lauert welche Gestalt des Schlußes er wohl diesmal auspacken wird.

Lovro Novak (guit): seit 1969 als Bassist, Schlagzeuger und Gitarrist bei “Paternoster, Ambra, Smiler, Chaos de Luxe, Kottans Kapelle, Stammcafe in Aufruhr, Peter Schleicher Band, Stones Pure, Mysteria Lane” aktiv. Nach solch einem Abend mit Lovro an den Gitarren hält die Verwunderung über derartige Leichtigkeit des Spiels lange an, und mag man noch so viel recherchieren, es endet immer in der Bewunderung ob solchen Könnens. Phantastisch!

Fredl Zethofer (bass): umtriebig sonder Art ab 1984 bei “Frustschutz, Franz Ko., Timeless Dream, Rock ´n Blues News, Carpe Diem, Press Button, Mind the Gap, Soul´d Out, Patric Davis, Thomas Eders Saitensprung, 3-Klang, Parasoul, conXious, Eddie & the lost Soul´s, 4 Rest Jump, Hauptmann, funplugged, Gateway, My Other Brother, nicht King Kong”. Gegenwärtig auch Gastauftritte bei weiteren Bands wie z. B. bei der “Peter Schleicher Band, Wiener Voodoo, Mysteria Lane.” Er fällt auch als stimmkräftige Backgroundstimme sehr positiv in der Band auf. Und den ihm gegebenen Freiraum mit seinem E-Baß nützt er zum feinen Genuß, auch für die Zuhörer.

Max Tschida (Keys und Hammond): Mit Jahrgang 1989 der Junior der Band erhielt er schon in frühen Jahren Klavier- und Schlagzeugunterricht. Abschluß des Studienganges im Jänner 2014 mit Masterprüfung in Jazzklavier (mit Auszeichnung). Seit 2011 studiert er auch Komposition und Arrangement. Neben der Zusammenarbeit mit Claus Spechtl, Angela Brown, Tobias Faulhammer, Lili Kern, dazu ein eigenes Jazztrio “TREEOO”.

Tschida´s Jazzliebe ist immer wieder deutlich zu hören, wird aber ohne störenden Zug eingesetzt, im Gegenteil: Er belebt mit seinen Soloparts das Bühnengeschehen, was die Musikerkollegen klar zu erkennen geben. Welche Bedeutung er innerhalb der “Brut” hat, sagt klar und unmißverstehbar die Zielvorgabe der “Brut”: gitarren- hammondorgellastiger Blues, Rock, Soul im Stil der 60er und 70er Jahre.

 

Es lohnt, jene Titel zu zitieren, die den Abend über im Reigen zum riesigen Vergnügen einer kleine Gruppe Zuhörer kraftvoll  und elanreich gespielt und gesungen wurden:

Jesus just left Chicago (ZZ Top), Crossfire (Brandon Flowers, Frontman bei The Killers), Pride and joy (Stevie Ray Vaughan), Bad love (Luther Allison), Crossroads (Robert Johnson), Still rainin´(Jonny Lang), Dust my broom (Robert Johnson, Elomre James, Ry Cooder), When a blind man cries (Deep Purple), Mustang Sally (Mack Rice), Roadhouse blues (The Doors), On the road again (Willie Nelson, Canned Heat), Road to hell (Chris Rea), Hush (Billy Joe Royal), Sail away (David Gray), Black eyed blues (Joe Cocker), Children of the Revolution (T. Rex – Marc Bolan), The sky is crying (Elmore James), The letter (Wayne Carson Thompson – The Box Tops), Magic carpet ride (John Kay & Rushton Moveve), Sharp dressed man (ZZ Top). Superstition (Stevie Wonder).

Daß hier ein Knaller dem anderen folgte, machen einmal schon die Songtitel klar. Und kennt man das Quintett, kann man sich in der Erwartung nicht vertun. Kennt man sie in dieser Zusammensetzung und mit diesem Programm nicht, hat man ein wahrlich besonders lohnendes Ziel:

Diesen beim nächsten Auftritt folgen:

www.sparklingbrut.at/ verrät die feststehenden Termine.

 

Ziel dieses Kurzberichtes ist ein kleiner Hinweis auf etwas, was zu hören nicht nur den Rockigen, sondern auch den eingefleischten, musikoffenen Blueser zum Dabeisein beim nächsten Mal anregen sollte.

 

Hermann Harrauer



SPARKLING BRUT feat. BEATA KOSSOWSKA
Reigen, 09.05.2015

 

Eine der aufregendsten Bluesrockbands, die “Sparkling Brut“, ist nach in Wirklichkeit erst seit kurzer Zeit auf der Bühne, hat inzwischen sich – durch fleißig engagiertes Üben, hört man – einen Status erreicht, der nicht nur zahlreiches Publikum anzieht, sondern den man nicht missen möchte. Vorbildhaft in der Spieldisziplin, beispielhaft für jene Anforderungen, die man allzu gerne von einer Band erwarten möchte. Gegenseitiger Respekt und einzig der Musik und der Hörerschaft zugewendet. Es fällt schwer, all die unumgänglich geforderten Adjektiva zur Charakterisierung der “Sparklings“ ausfindig zu machen. Allein hier von einem Frontmann sprechen zu wollen, ist unzulässig. Jeder einzelne erfüllt diese Typika, jeder einzelne ist ein glänzender Solist, jeder agiert jedoch im Wissen, daß nur im Zusammenspiel ein Ziel erreichbar ist: mit Spitzenmusik in Spitzenleistung dem Zuhörer zu dienen, ihm Freude zu machen. Wenn man sich als dieser bewußt macht, mit welcher Bereicherung man in den Alltag (korrekt: -nacht) zurückkehrt, beginnt man vage zu ahnen, welcher Geschenkwille diesem Team eigen ist.

Andi Bauer (Gesang, Mundharmonika) schnappt sich das Publikum nicht nur mit seiner rauhen, streng klingenden Stimme und seinem ungezwungenen Outfit, er setzt – man merkt das nur ganz schwer – seine berufsgeformte, mit Raffinesse gelenkte Pädagogik ein. Oft ist es nur eine leicht unbemerkt bleibende Handbewegung, mit der er das nachfolgende Wort, die nächste Floskel hervorhebt.  Begeisternd!

Lovro Novak (Gitarre): sparsam mit Bewegungen, beherrscht in der Gestik, immense Konzentration als Markenzeichen mit meist geschlossenen Augen, nur dann und wann ein sparsames Heben nur eines Augenlides zeigt an, daß er mitten im Geschehen steht. Was er an Spielkultur ohne sichtbare Anstrengung in den Abend zaubert: wo sind da die gebrauchten Wörter!?!

Fred Zethofer (Bass, Backing vocals): von der ersten Minute an bis zum letzten Ton die Person der permanenten Präsenz. Großartig seine stete Unüberhörbarkeit ohne jemals in den Vordergrund zu drängen. Man kennt im Gegensatz dazu nicht selten störende, weil über alles darüber dröhnende Bässe und im Kontrast dazu die Frage: ist der Bass auch dabei? Mag schon sein, daß eine hier nicht verheimlichte (Über)sensibilität vom Bassgewummer vorbeidrönender Autos beeinflussend sind. Aber ist es nicht legitim, einen Bass miterleben zu dürfen, ohne irritiert zu werden? Wenn es so gekonnt geboten ist wie von Fred Zethofer: nur Freude!

Max Tschida (Key und Hammond mit etwas Backing vocals): Jung, voll in Konzentration auf seine Aufgaben, zwischen seinen zwei Instrumenten  stehend, die Band immer im Blickfeld ist wohl ein Talent besonderer Begabung. Ganz dem jeweiligen Stück zugewendet bringt er mit der ihm gegebenen Kreativität einzigartige Hörerlebnisse und lange haftende Akzente für das Begreifen und Verstehen der betreffenden Musiknummer. Da wird einem oft erst klar, wie von ihm spontan eingefügte Bögen – ich komme nicht herum, darin so etwas wie freie Koloraturen für mich zu notieren – ein wohliges Verweilen an der eben abgehandelten Passage vermittelt. Mit diesem Mitwirken ist er in der Band längst unentbehrlich geworden.

Alexander Munkas (Schlagzeug): Drums stellen ja nicht selten spezifische Anforderungen an den Hörer; aber es ist nun einmal so, daß die Lautstärke wohl so etwas wie das Haarigste ist: Das Mittelmaß ist da das Maß aller Dinge. Was nicht in diesem Sektor zu finden ist, bedeutet Leid dem Ohr des Zuhörers. Munkas spielt ein kräftiges Schlagwerk mit dem permanent korrekten Rhythmus im kleinen Finger. Herrlich, wie er den Schluß einer jeden Nummer ganz persönlich gestaltet. Nicht nur das Publikum lauert darauf, wie er diesmal den letzten Schlag setzt, auch die Kollegen der Band warten fasziniert darauf. Und es ist tatsächlich so: Hat er den letzten Tick aus seinem Handgelenk gelassen, weiß man: Jetzt ist die eben gespielte Nummer komplett! Da gibt es keine Lückenhaftigkeit. Köche wissen den letzten, finalisierenden Griff zur Würze, Munkas zum letzten Ton.

Die Band überraschte das zahlreiche Publikum mit BEATA KOSSOWSKA an der Harp: Frenetischer Beifall an eine Künstlerin, die kaum jemandem bekannt war. Mit einer Hingabe an die Musik, mit Begeisterung und betörender Energie, schonungsloser und kraftraubender Spielweise. War das ein Erlebnis! Wie oft hat man zum Nachbarn geblickt mit der Frage auf den Lippen: “Was ist das für ein einzigartiges Können!“ Großer Dank an den “Entdecker“ von Frau Kossowska für diesen Abend! Wird wohl wieder zu hören, besser: zu erleben sein (20. 6. 2015 im Stellwerk)!

 

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Gottfried Messner (Austro Pop Ball am Pirkdorfer See)

Wir danken allen Mitwirkenden, allen Künstlern und Helfern und allen Fleißigen und Unterstützern, dass dieser besondere Abend für die österreichische Musik möglich war – danke für Euer Kommen und Eure Begeisterung!

Im gut gefüllten Festzelt am Pirkdorfer See fand am Samstag, 11.06.2016 der 8. Austro Pop Ball statt. Bei diesem musikalisch hochwertigen Abend brillierten Künstler aus ganz Österreich mit einem abwechslungsreichen Programm. Am Anfang begeisterte die Legende des Austro Pop Edi Fischer (von der Worried Men Skiffle Group) gemeinsam mit der Austro Pop Band.

Zum ersten Mal live in Kärnten konnte man die einzigartige Austro-Rock Allstar Band Sparkling Brut (mit Alex Munkas und Lovro Novak) erleben.

Auch Kärntens Bluesrock Aushängeschild Jam Trax und die neu formierte Band „de Keiffm“ zündeten Austro-Rock Feuerwerke. Ruhiger, aber mindestens genauso mitreißend, unterhielten Biostyla und der Austronom, während Norbert Eipeltauer (Ex-Bluesbreakers) & Manfred Blach wieder dem Rock frönten, und CHL+Band sorgte für beste Stimmung mit legendären Austro Pop Hymnen. Das begeisterte Publikum, teilweise aus ganz Österreich angereist, feierte bei diesem fünfstündigem Live-Programm gemeinsam mit den Künstlern ein tolles Austro Pop Fest.